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Die Geschichte von mbsk begann 1995.
Auf Initiative des damaligen Bildungsreferenten der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz übernahm Michael Bernhard zwei Ausbildungsstunden beim Lehrgang für Jugendfeuerwehrwarte. In diesem Ausbildungsabschnitt wurden die Erfahrungen aus der eigenen Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart weitergegeben. Durch den Erfolg und den stets währenden Mangel an Referenten, weitete sich diese Aufgabe schnell auf einen kompletten Lehrgangstag aus.
Im September 1997 wurden dann diese Erfahrungen im Ausbildungskonzept für JugendgruppenleiterInnen der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz festgehalten das für die damalige Zeit bundesweit geradezu wegweisend war. Auf mehreren hundert Seiten wurden die Anforderungen und Methoden an die in der Jugendarbeit tätigen Personen festgeschrieben.
Nachdem sich im Land die Qualität der Ausbildung der Jugendfeuerwehr herumgesprochen hatte, wurde schnell die Bitte laut, diese Ausbildungsabschnitte doch auch in den Kreisen oder Gemeinden durchzuführen. Durch diese Ausweitung des Angebotes wurde eine neue Rechtsform erforderlich. mbsk entstand als Abkürzung für Motivation, Beratung, Schulung und Konzepte. Nachdem 1997 bereits so viele Lehrgänge und Seminare gehalten wurden, das eine nebenberufliche Tätigkeit für eine Person nicht mehr möglich war, wurde dann mit Nina Voborsky die erste Mitarbeiterin für mbsk gefunden.
Die Erfolge sprachen für sich. Mittlerweile konnte das komplette Spektrum der Seminar- und Lehrgangsarbeit im Bereich der Jugendarbeit und Feuerwehr abgedeckt werden.

Michael Bernhard

1999 wurde dann TTT - Train the Team als Teambildungsprozess für Jugendfeuerwehren entwickelt. Er entstand aus der Tatsache, dass bei den Lehrgängen und Seminaren immer wieder von den TeilnehmerInnen geklagt wurde, Mitglieder in den Gruppen würden sich nicht integrieren und das Zusammenarbeiten der Jugendlichen falle schwer. Mit TTT - Train the Team wurde dann ein wirksamer Prozess entwickelt, der diesen Problemen abhelfen kann. Wieder einmal beschritt die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz zusammen mit mbsk einen neuen Weg. Noch niemand kam auf die Idee, mal nicht nur die JugendgruppenleiterInnen zu schulen, sondern die Jugendlichen. Fast 4000 Jugendliche wurden bis heute in Teamfähigkeit und Kooperation geschult. Ein Projekt über die Feuerwehr hinaus. Die Jugendlichen profitieren auch im Berufsleben davon.

Die Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die Ausbildung direkt. Immer wieder werden Konzepte erstellt, Workshops gestaltet.

Trotzdem alle Mitarbeiter die Tätigkeit neben dem Hauptberuf oder Studium ausüben, ist der wichtigste Punkt für alle Qualität und Professionalität.
Mit der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz besteht seit Gründung eine enge und intensive Partnerschaft. Immer wieder werden gemeinsame Projekte initiiert.
Mit dem Sponsoring einer Diplomarbeit über die Jugendarbeit in den Feuerwehren, sieht mbsk die Möglichkeit für sich, die Ausbildungs- und Schulungsangebote weiter nach den Bedürfnissen auszurichten, für die Jugendfeuerwehr eine Chance weiter eine zukunftsorientierte und moderne Jugendarbeit anzubieten.